Drogen und Literatur zusammenzubringen, ist schwieriger, als man gemeinhin denkt. Zu oft gleiten die Schilderungen des Drogenrausches ins Genre der biografischen Fallstudie ab oder ergehen sich in metaphysisch durchsetzter Prahlerei. Dabei verfehlen sie das eigentlich Literarische und die Lektüre kann so trocken wie Knäckebrot werden. Doch können die subtilen Vibes eines Drogenrausches überhaupt so ausgedrückt werden, dass sich der Rausch selbst durchs Lesen überträgt? (mehr …)