Die meisten zivilen Opfer des Drohnenkrieges über Pakistan bleiben namenlos. Niemand erfährt von ihrem Leben, hört ihre Geschichte. Allenfalls diejenigen, die sterben, tauchen als Bodycount in der Statistik auf. Will man die Opfer mit seiner Empathie würdigen, die durch nackte Zahlen nicht geweckt wird, ist die Imagination gefordert: Was es braucht, ist eine literarische Bearbeitung, die diese Schicksale für den Leser lebendig werden lässt. (mehr …)