A girl walks home alone at night

Letztes Wochenende war ich mit einem Freund, nennen wir ihn K, einen trinken. Gegen vier oder fünf Uhr morgens – es war schon hell – gingen wir dann noch aufn Kiez zum Hamburger Berg. Unterwegs kommt uns ein hübsches Mädchen Mitte zwanzig mit blonden Rastas entgegen. (mehr …)

Vom Leben einer Schönheit im Kommunismus

Nichts erscheint uns kompatibler zum Kapitalismus als Modebranche und Körperkult. Ich will das auch gar nicht verurteilen. Ist super, wenn man sich in seiner Haut wohl fühlt und Sachen trägt, die einem gefallen. Ist halt nur nicht alles. Jedenfalls ist es heute schwer vorstellbar, dass die hyperangepasste Modeglamourglitzerwelt mal subversiv war. Doch genau das konnte sie wohl sein, im System des real existierenden puritanisch spröden Sowjetkommunismus. (mehr …)

Günter Grass: Ich wollte so sein wie er

Die Nachricht vom Tode Günter Grass‘ traf mich sehr und ich musste das erstmal sacken lassen, ehe ich meine Gedanken soweit geordnet hatte, dass ich etwas darüber schreiben konnte. Im Prinzip würde ich es zwar vorziehen zu schweigen, doch sowohl die Wahrhaftigkeit als auch der Respekt vor dem Menschen Günter Grass drängen mich dazu, seinen Tod nicht wortlos zu übergehen. (mehr …)

Arkadij Severnyj – ein Meister ohnegleichen

Der nächste Künstler, dem sich Uli Hufen in seinem Buch „Das Regime und die Dandys. Russische Gaunerchansons von Lenin bis Putin“ widmet, ist der Leningrader Barde Arkadij Severnyj, der in den Siebzigern neben Wladimir Wyssotzkij populärster Singer/ Songwriter der damaligen Sowjetunion war. (mehr …)

Wochenspiegel Weltgeschehen

Eigentlich wollte ich „Good News“ als Überschrift für diesen Blogbeitrag wählen, aber nach dem Absturz des Germanwings Fluges von Barcelona nach Düsseldorf geht das natürlich nicht mehr. Über das Unglück gäbe es wohl einiges zu sagen, umso mehr, als es einen nicht kalt lässt. Man ist emotional einfach stärker involviert, wenn die Opfer aus dem eigenen Land kommen, man selber mit Germanwings fliegt oder schon mal von oder nach Barcelona geflogen ist. Es hätte direkt oder indirekt auch einen selber treffen können.

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Leonid Utjossov – eine vergessene Legende?

Auch als studierter Slawist stößt man hin und wieder auf Namen aus dem reichen russischen Geistesleben, die einem nichts sagen. So geschehen bei meiner derzeitigen Lektüre von Uli Hufens „Das Regime und die Dandys. Russische Gaunerchansons von Lenin bis Putin“, bei dem gleich das erste Kapitel Leonid Osipovitsch Utjossov, 1895 in Odessa geboren, gewidmet ist.

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Blatnjak – der illegale Sound des Kommunismus

Hufens BuchHerzlich Willkommen auf meinem neuen Blog – und in der musikalischen Welt der russischen Verbrecher, der ich im nächsten Monat, jeweils donnerstags, einen Beitrag widmen werde. Daneben schreibe ich auch über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen, wobei ich auch diese Artikel donnerstags veröffentlichen werde. Donnerstag ist also unter anderem Soloto-Tag. Soloto bedeutet übrigens auf Russisch Gold – also das, wofür so mancher Ganove und Halunke den Schritt ins Dunkle wagt. Allerdings hat die Namenswahl noch diverse andere Motive. So würde ich beispielsweise ein neues goldenes Zeitalter deutlich einem neuen bleiernen vorziehen.

Aber kommen wir jetzt zum Blatnjak. (mehr …)

Zwischenbilanz Ukraine

Meinen von nun an wöchentlich erscheinenden „Wochenspiegel Ukraine“ beginne ich mit einem leicht erweiterten Zeitraum, um so einen besseren allgemeinen Überblick geben zu können. Natürlich verfolge ich die ganze Geschichte seit Ausbruch der Maidan-Proteste, deren blutigster Tag, der 20. Februar 2014, sich unlängst zum ersten Mal jährte. Dieser Tag, an dem ungefähr hundert Demonstranten und Polizisten auf und um den Maidan, vor allem in der Institutska Straße, durch unbekannte Scharfschützen zu Tode kamen, ist ein absolutes Schlüsselereignis, das in seiner ganzen Tragweite womöglich an den Reichstagsbrand 1933 heranreicht. Kurz darauf war die ukrainische Opposition am Ziel und konnte unter offenem Bruch eines tags zuvor unter Vermittlung Polens, Deutschlands und Frankreichs zustande gekommenen Abkommens über vorgezogene Neuwahlen die Macht übernehmen.

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Staatsgeheimnis

staatsgeheimnis-libreka2Staatsgeheimnis

Der junge Assyriologe Daniel Bender steckt in einer Lebenskrise: An der Universität gibt es für ihn nach seiner Doktorarbeit keine Perspektive und außerhalb erst recht nicht. Auch mit den Frauen läuft es nicht rund. Da macht er plötzlich eine skandalöse Entdeckung: Bundeskanzler Dr. Theobald von Besserberg scheint bei seiner Dissertation abgeschrieben zu haben. Daniel wittert die Chance seines Lebens, will Star-Journalist werden und mit dieser Story groß rauskommen. Doch die Dinge laufen aus dem Ruder. Eine plötzliche Krise beherrscht die Nachrichten und Dr. Theobald von Besserberg tritt seinerseits mit nicht für möglich gehaltenen Enthüllungen über die Machenschaften der US-Regierung an die Weltöffentlichkeit. Kann man ihm glauben?

Staatsgheimnis ist als Ebook im Kindle-Format und im E-Pub-Format erhältlich.

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