Kategorie: Musik

Hans E. Plattes Briefe gegen den Mainstream

Hanseplatte

 

In Hamburg gibt´s ´nen Plattenladen, bekannt für seine erlesene Vinylauswahl. Sein Betreiber, selber Hit-Produzent, hat eine Sammlung seiner Newsletter veröffentlicht, die nicht nur wegen ihres Humors lesenswert sind sondern auch, weil sie die musikalische Entwicklung Hamburgs in den letzten paar Jahren dokumentieren. Besagter Plattenladen, die Hanseplatte, vertickt nämlich vornehmlich Hanseatenshit. (mehr …)

B-Movie: Lust und Sound

„If you can remember the 80’s, you weren’t there!“ ist der Slogan des Films „B-Movie: Lust und Sound“. Zu ergänzen wäre: Und wenn du dich hinterher an den Film erinnerst, hast du ihn nicht gesehen. Ein Paradoxon! Lässt sich das wohl ergründen? Ein Versuch. (mehr …)

Tocotronic: Das rote Album. Eine Liebeserklärung.

Albumcover

Kann das elfte Album einer Band noch prickelnd, frisch und voller Erwartung sein oder muss es nicht irgendwie in die Jahre gekommen, schal und lasch wirken? Traut man einem elften Album wirklich noch eine Sensation zu oder denkt man nicht einfach „Aha, die haben ’n neues Album raus, könnt ich mir bei Gelegenheit auch mal anhören …“? (mehr …)

Arkadij Severnyj – ein Meister ohnegleichen

Der nächste Künstler, dem sich Uli Hufen in seinem Buch „Das Regime und die Dandys. Russische Gaunerchansons von Lenin bis Putin“ widmet, ist der Leningrader Barde Arkadij Severnyj, der in den Siebzigern neben Wladimir Wyssotzkij populärster Singer/ Songwriter der damaligen Sowjetunion war. (mehr …)

Leonid Utjossov – eine vergessene Legende?

Auch als studierter Slawist stößt man hin und wieder auf Namen aus dem reichen russischen Geistesleben, die einem nichts sagen. So geschehen bei meiner derzeitigen Lektüre von Uli Hufens „Das Regime und die Dandys. Russische Gaunerchansons von Lenin bis Putin“, bei dem gleich das erste Kapitel Leonid Osipovitsch Utjossov, 1895 in Odessa geboren, gewidmet ist.

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Blatnjak – der illegale Sound des Kommunismus

Hufens BuchHerzlich Willkommen auf meinem neuen Blog – und in der musikalischen Welt der russischen Verbrecher, der ich im nächsten Monat, jeweils donnerstags, einen Beitrag widmen werde. Daneben schreibe ich auch über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen, wobei ich auch diese Artikel donnerstags veröffentlichen werde. Donnerstag ist also unter anderem Soloto-Tag. Soloto bedeutet übrigens auf Russisch Gold – also das, wofür so mancher Ganove und Halunke den Schritt ins Dunkle wagt. Allerdings hat die Namenswahl noch diverse andere Motive. So würde ich beispielsweise ein neues goldenes Zeitalter deutlich einem neuen bleiernen vorziehen.

Aber kommen wir jetzt zum Blatnjak. (mehr …)