Kategorie: Bücher

Hans E. Plattes Briefe gegen den Mainstream

Hanseplatte

 

In Hamburg gibt´s ´nen Plattenladen, bekannt für seine erlesene Vinylauswahl. Sein Betreiber, selber Hit-Produzent, hat eine Sammlung seiner Newsletter veröffentlicht, die nicht nur wegen ihres Humors lesenswert sind sondern auch, weil sie die musikalische Entwicklung Hamburgs in den letzten paar Jahren dokumentieren. Besagter Plattenladen, die Hanseplatte, vertickt nämlich vornehmlich Hanseatenshit. (mehr …)

Puschkins Медный Всадник: Russland durch seine Poesie verstehen?

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Von allen russischen Dichtern ist Alexander Sergejewitsch Puschkin der mit Abstand beliebteste. Und das liegt nicht nur daran, dass er mit 37 Jahren den romantischsten aller Dichtertode im Duell gestorben ist, sondern vor allem an seinen großartigen, leichtfüßigen und tiefsinnigen Versen. Diese sind allerdings schwer zu übersetzen, weswegen Puschkins Ruhm im Westen, anders als in Russland, weit hinter dem Dostojewskijs oder Tolstojs zurücksteht. Wer Puschkin im Original liest, betritt also nichts weniger als das Allerheiligste der russischen Seele, zu dem Nicht-Russen eigentlich keinen Zutritt haben. (mehr …)

Jeet Thayil: Narcopolis – das Elysium aller Drogenromane?

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Drogen und Literatur zusammenzubringen, ist schwieriger, als man gemeinhin denkt. Zu oft gleiten die Schilderungen des Drogenrausches ins Genre der biografischen Fallstudie ab oder ergehen sich in metaphysisch durchsetzter Prahlerei. Dabei verfehlen sie das eigentlich Literarische und die Lektüre kann so trocken wie Knäckebrot werden. Doch können die subtilen Vibes eines Drogenrausches überhaupt so ausgedrückt werden, dass sich der Rausch selbst durchs Lesen überträgt? (mehr …)

M. Agejew: Roman mit Kokain

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Es gibt Bücher, die einen so anfixen, dass man am liebsten drogenabhängig werden würde, zumindest aber unbedingt wieder mit dem Rauchen anfangen muss, um den literarischen Rausch irgendwie in die eigene Lebenswirklichkeit runterzubrechen. Der „Roman mit Kokain“ ist eines dieser seltenen Werke. (mehr …)

Staatsgeheimnis

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Der junge Assyriologe Daniel Bender steckt in einer Lebenskrise: An der Universität gibt es für ihn nach seiner Doktorarbeit keine Perspektive und außerhalb erst recht nicht. Auch mit den Frauen läuft es nicht rund. Da macht er plötzlich eine skandalöse Entdeckung: Bundeskanzler Dr. Theobald von Besserberg scheint bei seiner Dissertation abgeschrieben zu haben. Daniel wittert die Chance seines Lebens, will Star-Journalist werden und mit dieser Story groß rauskommen. Doch die Dinge laufen aus dem Ruder. Eine plötzliche Krise beherrscht die Nachrichten und Dr. Theobald von Besserberg tritt seinerseits mit nicht für möglich gehaltenen Enthüllungen über die Machenschaften der US-Regierung an die Weltöffentlichkeit. Kann man ihm glauben?

Staatsgheimnis ist als Ebook im Kindle-Format und im E-Pub-Format erhältlich.

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